Finger weg von unseren Nikotinbeuteln

Finger weg von unseren Nikotinbeuteln

Finger weg von unseren Nikotinbeuteln!

Der Nikotinbeutel hat in Deutschland eine ungewisse Zukunft. Möglicherweise haben Sie bereits bemerkt, dass tabakfreie Nikotinportionen in den physischen Geschäften des Landes immer seltener werden. Der Grund: Einige deutsche Gerichte und Bundesländer klassifizieren Nikotinportionen fälschlicherweise als Lebensmittel. Da Lebensmittel nach geltendem Recht praktisch kein Nikotin enthalten dürfen, führt diese Fehlinterpretation zu lokalen Verkaufsverboten.

Klingt das ziemlich fröhlich? Es ist. Jetzt müssen wir alle, die Nikotinportionen verwenden und der Meinung sind, dass risikomindernde Alternativen in Deutschland bleiben sollten, protestieren, damit dies gehört wird. Bevor es zu spät ist.

Schliessen Sie sich unserem Aufruf an und teilen Sie unsere Kampagnenseite in den sozialen Medien. Sagen Sie nein, bevor die Behörden die Macht über Ihre Dose übernehmen.

Nikotinportionen - was ist das?

Tabak wird seit Jahrhunderten oral konsumiert. Diese Art des Verbrauchs ist besonders in Schweden, Norwegen und den USA beliebt. Das häufigste Produkt in der Kategorie des oralen Nikotins heißt "Snus", ein brauner Tabakbeutel, der unter die Oberlippe gelegt wird. Der Nikotinanteil ist die tabakfreie Version und eine risikominimierende Alternative zur Zigarette. Warum? Weil kein Tabak verbrannt oder eingeatmet wird.

Worum geht es?

Snus ist in der EU seit 1992 verboten. Snus ohne Tabak, sogenannte Nikotinanteile, sind derzeit jedoch nicht reguliert. Im vergangenen Jahr haben jedoch einige deutsche Gerichte und Bundesländer begonnen, gegen Nikotinanteile vorzugehen. Das Produkt wurde fälschlicherweise als Lebensmittel eingestuft, was bedeutet, dass es informell verboten ist, da Nikotin nach geltendem Recht kein zugelassener Lebensmittelzusatzstoff ist. Darüber hinaus ist nun die Einführung einer Steuer auf E-Zigaretten geplant. Gemäß den Vorschlägen werden E-Zigaretten ab dem 1. Juli 2022 mit 4 € (4,81 $) pro 10 ml besteuert. Am 1. Januar 2024 wird die Steuer weiter auf 8 € zuzüglich Mehrwertsteuer erhöht, was einer Gesamtsumme von 8 € entspricht 9,52 € pro 10 ml. Der deutsche E-Zigaretten-Handelsverband VdeH hat kürzlich gegen den Vorschlag protestiert.

Schadensminderung und die Rolle des Nikotinanteils

Rauchen ist seit vielen Jahren ein globales Gesundheitsproblem. Die WHO definiert Rauchen als eine Epidemie, an der jedes Jahr mehr als 8 Millionen Menschen sterben. 7 Millionen dieser Todesfälle sind auf ihren Gebrauch zurückzuführen, und etwa 1,2 Millionen sind Nichtraucher, die dem Passivrauchen ausgesetzt sind.

Nikotinportionen sind ein dokumentierter Ersatz für Zigaretten. In Schweden, wo Snus- und Nikotinanteile besonders häufig sind, ist der Anteil der Raucher in ganz Europa am niedrigsten (5% gegenüber 24% im EU-Durchschnitt) und die Inzidenz rauchbedingter Krankheiten ist signifikant niedriger als in anderen Ländern Europäische Länder. Produkte zur Risikominderung tragen somit zur Erreichung der allgemeinen Ziele im Bereich der öffentlichen Gesundheit bei. Deshalb ist es wichtig, dass die Regulierung den Verkauf ermöglicht und es den Verbrauchern erleichtert, weniger schädliche Alternativen zu wählen. Wir machen deutlich: Nikotinportionen sind keine Lebensmittel, sondern tabakähnliche Ersatzstoffe. Demnach sollten sie bewertet und reguliert werden. Diese Position wird unter anderem auch von Schweden geteilt, wo die Frage der Einstufung bereits geprüft wurde und die nationale Lebensmittelbehörde festgestellt hat, dass Nikotinportionen kein Lebensmittelprodukt sind.

Um rechtliche Unvorhersehbarkeit zu vermeiden, ist eine klare Regulierung erforderlich, die den Verkauf von Nikotinportionen ermöglicht und Anreize für Verbraucher schafft, von Zigaretten auf weniger schädliche Produkte umzusteigen. Lass deine Stimme hören All dies kann immer noch gestoppt werden. Aber es erfordert jemanden, der sich zu Wort meldet. Wenn sich die Entwicklung in die gleiche Richtung fortsetzt, wird Deutschland wieder keine schadensmindernden Alternativen haben - nur die lebensbedrohliche Zigarette. Denken Sie auch, dass risikomindernde Alternativen wie Nikotinportionen in Deutschland weiterhin verfügbar sein sollten? Lassen Sie Ihre Stimme heute hören! Unterschreiben Sie unsere Signaturkampagne. Sagen Sie ihnen, sie sollen ihre Finger vom Nikotinanteil nehmen. Klicken Sie hier, um teilzunehmen!


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